Ausstellung

Transformation Solvay Areal Ebensee

Ausstellung – Gemeindeamt Ebensee 

15. Mai – 03. Juni 2026

geöffnet zu den Amtszeiten

Zukunftsperspektiven und Ideen für die Transformation des 18 Hektar großen ehemaligen Solvay Industrieareals in der Gemeinde Ebensee im Salzkammergut

Eröffnung I Im Dialog

FR 15. Mai 2026  16-19 Uhr

Intro I Projektpräsentationen der Studierenden I Impulsvortrag smartvoll Architekten I Podiumsdiskussion (Moderation: Maik Novotny) I Dialog und Ausklang

 

Projektteam Forschungsbereich Wohnbau und Entwerfen, TU Wien:

Lehrende: Univ.Prof. Michael Obrist, Univ.Lekt. Christian Nuhsbaumer, Univ.Lekt. Carola Stabauer

Studierende: Raphael Elben, Jan Hengelage, Sarita Holl, Ferdinand Huber, Aleksandar Kyuvliev, Wolfgang Neumeier, Florian Rabl, Madlen Tzvetkova I Till Brasche, Julian Davit, Franz Donner, Maximilian Krismer, Lasse Lorentzen, Oskar Schoß, Carla Schüddekopf, Florian Traugott

 

Dank an die Gemeinde Ebensee, IPE GmbH, Aufbruch Salzkammergut!, Creative Region und alle Impulsgeber*innen und Mitwirkenden für ihre wertvolle Unterstützung!

Download Programmflyer: transformation-solvay-areal-ebensee_programmflyer.pdf


Foto: Christian Nuhsbaumer

Programmflyer 1/2

Programmflyer 2/2

Transformation Solvay Areal Ebensee 

Fast 140 Jahre lang prägte der Chemiekonzern Solvay mit seinem rund 18 Hektar großen Industrieareal die Marktgemeinde Ebensee am Südufer des Traunsees. Zu Spitzenzeiten arbeiteten dort mehr als 1000 Menschen in der Soda- bzw. später dann Kalziumkarbonatproduktion. Doch mit Beginn der 2000er Jahre folgte ein sukzessiver Rückgang bis hin zur Schließung. Zuletzt übernahmen Investoren aus der Region das Areal mit dem Ziel einer Neuprogrammierung – für die Gemeinde Ebensee ein bedeutsamer Faktor für die weitere Entwicklung des Ortes. 

Wie lässt sich dieses große ehemalige Industrieareal inmitten der gewachsenen Ortsstruktur zu einem zukunftsfitten Attraktor im Salzkammergut transformieren? Wie können aktuelle Anforderungen an Wohnen und Arbeiten, an Digitalisierung und Mobilität Berücksichtigung finden? Wie lässt sich die für den Ort über viele Jahrzehnte so prägende soziale und identitätsstiftende Bedeutung des Industrieareals in eine lebendige Gegenwart überführen? Und wie lässt sich an die in der Region bereits gesetzten Impulse der Kulturhauptstadt Salzkammergut 2024 anknüpfen?

Architekturstudierende des Forschungsbereichs Wohnbau und Entwerfen der TU Wien präsentieren die dazu entwickelten Ideen und Zukunftsvisionen, um im Dialog mit Entscheidungsträger*innen und Interessierten neue Sichtweisen und Impulse entstehen zu lassen.