
Bernadette Krejs
nach Vereinbarung
Bernadette Krejs (Dr.ⁱⁿ DI) ist Architekturschaffende und Forscherin und derzeit an der Technischen Universität Wien am Forschungsbereich für Wohnbau und Entwerfen tätig. Ihre Arbeiten bewegen sich in einem transdisziplinären Forschungsfeld zwischen Architektur, Wohnbau und Visueller Kultur. In ihrer 2022 mit Auszeichnung abgeschlossen Dissertation beschäftigt sie sich mit der medialen Repräsentation von Wohnen durch digitale Plattformen und einer gegen-hegemonialen Bildproduktion im Feld der Architektur. In ihrer forschungsgeleiteten Praxis befasst sie sich kritisch mit verschiedenen ästhetischen Praktiken sowie darin eingeschriebenen Politiken. Sie arbeitet an unterschiedlichen Forschungsprojekten im Feld der Raumproduktion (Diskursraum Wohnbau Wien (2019 – 2021), Intensified Density (2017)) und ist Mitherausgeberin und Autorin zahlreicher Bücher. (Instagram-Wohnen (2023), Ästhetische Ordnungen und Politiken des Wohnens (2023), Vages Terrain (2023), Mapping the Croatian Coast (2020), Cartography of Smallness - Learning from Japan (2018)). Als Co-Gastredakteurin wurde sie für die ARCH+ Ausgabe 244: WIEN: Das Ende des Wohnbaus (als Typologie) (2021) mit dem Bruno-Kreisky-Preis für das Politische Buch 2022 ausgezeichnet. Ihre Arbeiten wurden in unterschiedlichen Ausstellungen und Büchern publiziert (PLATFORM AUSTRIA - La Biennale di Venezia 2021). Als Mitgründerin des feministischen Kollektivs Claiming*Spaces beschäftigt sie sich mit Fragen einer queer-feministisch, intersektionalen Wissensproduktion in der Architekturausbildung und co-konzipierte in diesem Kontext internationale Konferenzen (WHOSE HISTORY?, AzW 2022). 2023 erhielt sie den Best Teaching Award für Gendersensible Lehre an der TU Wien. Sie hält Vorträge (MAGAZIN - Raum für zeitgenössische Architektur, 2022) und spricht auf Konferenzen und Tagungen (Research Festival Design Academy Eindhoven, 2022 / Mariann Steegmann Institut Kunst & Gender, Universität Bremen, 2021). Sie ist Margarete Schütte Lihotzky Projektstipendiatin 2023. Mit dem Projekt Palace of Un/Learning ist sie gemeinsam mit Max Utech LINA Fellow 2023 und kooperierte mit Fondació Mies van der Rohe Barcelona, Oslo Architecture Triennale, Irish Architecture Foundation Dublin, Viper Gallery & Kunstuniversität Umprum Prag, Design Academy Eindhoven und Archfondas Vilnius.